Prostata MRT (multiparametrische MRT der Prostata)

Tun Sie selbst aktiv etwas für Ihre Gesundheit – Nutzen Sie die Möglichkeiten der neuen spezifischen Prostatabildgebung! Nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ergänzende spezifische Bildgebung kann der Tumor in einem frühen und womöglich gut behandelbaren Stadium entdeckt werden.

Kernspintomographie Prostata-MRT

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Dank neuer Gerätetechnologie mit höherer Magnetfeldstärke keine sog. Endorektalspule nötig!
  • Höchste diagnostische Sicherheit durch die Kombination mehrerer sich ergänzender Parameter!
  • Entscheidende Informationen für die bestmögliche und individuell auf Sie abgestimmte Therapie!
  • Ersparen Sie sich möglicherweise eine Biopsie!
  • Wenn nötig, dann gezielte Biopsie möglich statt „Blindpunktion“!
  • Keine Röntgenstrahlung oder jodhaltiges Kontrastmittel nötig – ideal für Kontrolluntersuchungen!

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Prostatakrebs und Vorsorge – Was ist das?

Das Prostatakarzinom stellt mit etwa einem Viertel aller festgestellten Krebserkrankungen den häufigsten bösartigen Krebs des Mannes in Deutschland dar. Pro Jahr erkranken in etwa 58.000 Männer in Deutschland neu an diesem Krebs. Unter den zum Tode führenden Krebserkrankungen steht das Prostatakarzinom an 3. Stelle.

Nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ergänzende spezifische Bildgebung kann der Tumor in einem frühen und womöglich gut behandelbaren Stadium entdeckt werden.

Der Urologie führt hierzu eine Tastuntersuchung und die Bestimmung eines Blutwertes (sog. PSA prostataspezifisches Antigen) durch. Bei einem Wert über 4,0 ng/ml besteht der Verdacht auf ein Prostatakarzinom und es sollte eine Biopsie (Entnahme von Gewebeproben) erfolgen. Die Tastuntersuchung, der PSA-Wert und auch die transrektale Sonographie (Ultraschall) haben nur eine eingeschränkte  Aussagekraft, insbesondere in Hinblick auf die inneren Drüsenanteile der Prostata, was die Lokalisation eines möglichen Tumors anbelangt. Auch die standardmäßig durchgeführte Biopsie kann unter Umständen zu einem negativen Ergebnis führen, obwohl Krebsherde bereits vorliegen.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Warum sollten Sie sich untersuchen lassen?

Es gibt viele gute Gründe für eine MRT-Untersuchung der Prostata, beispielsweise:

  • Das Risiko an einem Prostatakrebs zu erkranken steigt mit dem Alter an und frühe Krebsstadien sind gut behandelbar – daher rechtzeitig mit der Vorsorge beginnen.
  • Das Prostatakarzinom kann lange Zeit ohne Symptome wachsen – die Bildgebung hilft den Krebs zu finden.
  • Die rein urologischen Untersuchungen alleine können unter Umständen vorhandene Krebsherde nicht auffinden – die multiparametrische MRT stellt hier die derzeit beste Methode zur Darstellung tumorverdächtiger Herde in der Prostata dar.
  • Ein normaler PSA-Wert ist keine Garantie, auch bei Werten unter 4,0 ng/ml kann bereits ein Prostatakrebs vorliegen –hier kann die MRT zusätzliche Sicherheit schaffen.
  • Ein erhöhter PSA-Wert kann viele Ursachen haben und muss nicht zwangsläufig Krebs bedeuten. Hier kann die MRT schnell und einfach helfen ein fortgeschrittenes Prostatakarzinom auszuschließen – das beruhigt!
  • Ein verdächtiger Befund in der MRT kann dann gezielt punktiert werden – das erhöht die Trefferquote der Biopsie.
  • Wenn in der MRT kein verdächtiger Befund gefunden wird, so liegt mit hoher Sicherheit kein höhergradig aggressiver und damit relevanter Krebs vor – das kann Ihnen die Biopsie ersparen.
  • Die MRT liefert unter Umständen wertvolle Informationen für Ihre individuelle Therapieplanung. Zum Beispiel bezüglich der Planung einer Operation und hier ganz besonders in Hinblick auf die Frage, ob die für die Erektion wichtigen Nervenstrukturen geschont werden können.
  • Die MRT kommt ohne potentiell schädliche Röntgenstrahlung aus, sie arbeitet nur mit einem starken Magnetfeld und Hochfrequenzimpulsen – daher ist die Methode ideal geeignet für jüngere Patienten und für regelmäßige Kontrolluntersuchungen.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Für wen kann die Untersuchung sinnvoll sein?

  • Wenn Sie über 50 Jahre alt sind und Vorsorge betreiben möchten.
  • Wenn der PSA-Wert erhöht ist oder angestiegen ist, also der Verdacht auf Prostatakrebs besteht.
  • Wenn Sie ein erhöhtes Risiko haben (Bruder / Vater an Prostatakrebs erkrankt).
  • Wenn bei Ihnen eine Biopsie der Prostata gemacht werden soll.
  • Wenn bei Ihnen bereits eine Biopsie durchgeführt wurde und diese negativ war.
  • Wenn bei Ihnen durch Biopsie ein Prostatakarzinom gesichert wurde und Sie
    • operiert werden sollen. Die Untersuchung kann wichtige Informationen für die Planung der Operation liefern.
    • bestrahlt werden sollen. Die Untersuchung ermöglicht die genaue Bestrahlung nur des erkrankten Areals.
    • aktiv überwacht (engl. Active Surveillance) werden sollen. Die Untersuchung ist ideal zur Verlaufskontrolle geeignet.
  • Wenn bei Ihnen bereits die Prostata vollständig entfernt wurde und nun der Verdacht auf einen lokalen Rückfall (sog. „PSA-Rezidiv“) besteht.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Multiparametrische MRT der Prostata – Wie läuft das ab?

Die MRT (Magnetresonanztomographie oder auch Kernspintomographie genannt) kommt ohne potentiell schädliche Röntgenstrahlung aus, sie arbeitet nur mit einem starken Magnetfeld und Hochfrequenzimpulsen. Dank der modernen Hochfeld-MRT (Feldstärke 3 Tesla) muss keine sog. Endorektalspule platziert werden, was den Komfort der Untersuchung gegenüber dem bisherigen Vorgehen bei nur 1,5 Tesla deutlich erhöht. Die Untersuchung wird in bequemer Rückenlage durchgeführt – Sie müssen nichts weiter tun als ruhig und entspannt liegen zu bleiben. Die reine Untersuchungszeit beträgt, abhängig von der Sequenzauswahl, etwa 25 – 35 Minuten.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Was passiert vor und während der Untersuchung?

Für die Untersuchung wird eine flexible Verweilkanüle in eine Vene am Arm platziert. Die Harnblase sollte möglichst leer sein, daher werden Sie unmittelbar vorher zur Toilette geschickt. Da das Gerät laute Geräusche erzeugt erhalten Sie Kopfhörer, über eine Wechselsprechanlage stehen wir mit Ihnen in Verbindung. Um Bildstörungen durch Darmbewegung möglichst gut zu vermeiden wird zu Beginn der Untersuchung ein den Darm entspannendes Medikament (= Spasmolytikum, Buscopan®) verabreicht. Zur genauen Darstellung der Durchblutung der Prostata und zur Beurteilung von Lymphknoten und Nachbarstrukturen wird Ihnen während der Untersuchung ein sehr gut verträgliches MRT-Kontrastmittel über eine Armvene verabreicht.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Was bedeutet „multiparametrisch“?

Die Kombination mehrerer Parameter erhöht die diagnostische Genauigkeit ganz erheblich und liefert damit dem Urologen die entscheidenden Informationen um Sie individuell optimal zu behandeln.

Folgende Parameter stehen für die Bildgebung zur Verfügung:

  • Hochauflösende T2-Bildgebung
  • Diffusionsgewichtete Bildgebung (engl. DWI diffusion weighted imaging)
  • Perfusionsbildgebung (engl. DCE dynamic contrast enhancement)
  • T1-Bildgebung des gesamten Beckens*
  • Spektroskopie** (engl. MRS magnetic resonance spectroscopy)


* NICHT als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).
** Wird nur in speziellen Fällen angewendet.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Hochauflösende T2-Bildgebung

Durch die hochaufgelöste Bildgebung wird die Anatomie der Prostata und der Umgebungsstrukturen in mehreren Ebenen genau dargestellt. So kann der Arzt zum Beispiel erkennen, ob die Organkapsel der Prostata durch einen Tumor durchbrochen wird.

Die Abbildungen zeigen typische Beispiele einer T2-Bildgebung der Prostata mit dem 3T-MRT ohne eine sog. Endorektalspule im Enddarm. 

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Diffusionsgewichtete Bildgebung (engl. DWI diffusion weighted imaging)

Die Diffusionsbildgebung zeigt, stark vereinfacht ausgedrückt, die Bewegung der Wassermoleküle im Gewebe. In Tumorgewebe ist unter anderem durch die erhöhte Zelldichte die Beweglichkeit der Wassermoleküle eingeschränkt und die Bildgebung zeigt hier die Unterschiede zum normalen Gewebe an. Das Ausmaß der Diffusionseinschränkung lässt sich berechnen und wird in Form von Parameterkarten dargestellt.

Die Abbildungen zeigen ein typisches Beispiel einer diffusionsgewichteten Bildgebung der Prostata.

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2017 von max.

Spektroskopie (engl. MRS magnetic resonance spectroscopy)

Mit diesem aufwendigen Spezialverfahren können bestimmte Stoffwechselprodukte im Gewebe gemessen werden, so ist im Prostatakarzinomgewebe die Konzentration an Zitrat reduziert und die des Cholin erhöht.

Die Abbildungen zeigen Ausschnittsvergrößerungen einer typischen Auswertung der Spektroskopie.

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2017 von max.

Perfusionsbildgebung (engl. DCE dynamic contrast enhancement)

Die Anflutung des Kontrastmittels im Gewebe hängt unter anderem von der Beschaffenheit der kleinsten Gefäße ab. Im Tumorgewebe entstehen unkontrolliert neue Gefäße und der Tumor ist auf Grund seines erhöhten Nährstoffbedarfs stark durchblutet. Die Verteilung des Kontrastmittels im Gewebe über die Zeit von ca. 5 Minuten hinweg lässt Rückschlüsse auf mögliches Tumorgewebe zu. Mit einer speziellen Software wird die Kontrastmittel-Dynamik (Signalintensität-Kurve) analysiert und es werden zahlreiche verschiedene Parameter (z.B. Wash-In, Wash-Out, maximales relatives Enhancement etc.) berechnet und in Form farbiger Parameterkarten (quasi „Landkarten“) dargestellt.

Die Abbildungen zeigen Ausschnittsvergrößerungen einer typischen Auswertung der Kontrastmittel-Dynamik.

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2017 von max.

T1-Bildgebung*

Dieses Bildgebungsverfahren liefert quasi die “Übersicht” über die Beckenorgane und das Beckenskelett und stellt z.B. pathologisch vergrößerte Lymphknoten im Becken dar, die ein Hinweis auf eine mögliche Absiedelung (Metastasierung) eines Tumors sein könnten.

Die Abbildung zeigt ein typisches Beispiel einer T1-Bildgebung mit Fettsignalunterdrückung nach der i.v.-Kontrastmittelgabe.


* NICHT als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL)

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2017 von max.

Was muss ich bereits vor Anmeldung zu der Untersuchung beachten?

Um bereits im Vorfeld zu klären, ob die Untersuchung bei Ihnen durchgeführt werden kann und zu Ihrer eigenen Sicherheit müssen wir einige Informationen von Ihnen erhalten.

Bitte gehen Sie vor einer geplanten Untersuchung folgende Checkliste sorgfältig durch und wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Urologen oder Hausarzt!

Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne auch direkt telefonisch zur Verfügung!

Achtung: Bei Trägern eines Herzschrittmachers kann die Untersuchung leider nicht durchgeführt werden!


Checkliste:

  • Besteht bei Ihnen eine bekannte Unverträglichkeit gegen Gadolinium-haltige Kontrastmittel?
  • Besteht bei Ihnen eine bekannte Kontraindikation für Buscopan® (Wirkstoff: Scopolamin)? (z.B. Glaukom = „grüner Star“, Tachyarrhythmie, Blasenentleerungsstörung mit Restharn, ...)
  • Leiden Sie unter starker Klaustrophobie (Angst vor dem Aufenthalt in engen/geschlossenen Räumen)?
  • Haben Sie einen Metallsplitter im Auge oder an anderen Körperstellen? (Bei einer Hüftprothese kann in der Regel die Untersuchung durchgeführt werden, es kann allerdings zu störenden Bildartefakten in der interessierenden Region kommen)
  • Wurde in den letzten Wochen eine Prostatabiopsie bei Ihnen durchgeführt? (Es sollten min. 6 – 8 Wochen Abstand zu einer vorausgegangenen Prostatabiopsie bestehen.)

 

Bei Klaustrophobie besteht u.U. die Möglichkeit einer medikamentösen Beruhigung bzw. Angstlösung vor und während der Untersuchung.

Wenn Sie eine oder mehrere der Fragen mit „ja“ beantwortet haben, dann wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Urologen/Hausarzt oder nehmen direkten telefonisch Kontakt mit uns auf!

Vorbereitung:

  • Bitte lassen Sie bei Ihrem Urologen/Hausarzt die beiden folgenden Laborwerte bestimmen
    • PSA-Wert (bringen Sie, soweit vorhanden, auch alle älteren PSA-Werte mit)
    • Serum-Creatinin-Wert
  • Idealerweise sollte der Enddarm entleert sein (durch Stuhlgang oder ggf. mit Hilfe eines Klistier aus der Apotheke) um eine optimale Untersuchung zu gewährleisten.
  • Bitte erscheinen Sie rechtzeitig zum Untersuchungstermin um noch evtl. bestehende Fragen zu klären.
  • Bitte sorgen Sie für eine Begleitperson/Fahrer, da die Ihnen  verabreichten Medikamente eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr direkt nach der Untersuchung verbieten.

 

Essen & Trinken:

  • Am Tag vor der Untersuchung und am Untersuchungstag selbst bitte nur leichte Mahlzeiten (v.a. keine blähenden Speisen) einnehmen.
  • 2 Stunden vor der Untersuchung nicht mehr trinken, rauchen oder kaugummikauen.

 

Medikamente:

  • Nehmen Sie gegebenenfalls wie gewohnt Ihre Medikamente ein, außer Ihr Urologe / Hausarzt hat Ihnen andere Instruktionen erteilt.

 

Patienteninformation als PDF:
patienteninformationen-prostata-mrt.pdf (48,7 KiB)

Zuletzt aktualisiert am 24.08.2017 von max.

Wie geht es nach der Untersuchung weiter?

Nach der Untersuchung haben Sie keine körperlichen Einschränkungen und können Ihren täglichen Aktivitäten normal nachgehen.

Sie dürfen allerdings aus Sicherheitsgründen an diesem Tag nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, da die verabreichten Medikamente (Buscopan® und ggf. Beruhigungsmittel) das Reaktionsvermögen einschränken!

Um die Ausscheidung des Kontrastmittels über die Nieren zu unterstützen bitten wir Sie noch einige Tage vermehrt zu trinken, idealerweise Wasser oder Tee.

Die Untersuchung ist im Vergleich mit anderen Verfahren sehr aufwendig und umfangreich, daher ist auch die genaue Auswertung sehr zeitaufwendig. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass der Arzt vor Ort Ihnen direkt nach der Untersuchung nur einen ersten vorläufigen Eindruck über die Untersuchungsergebnisse geben kann. Der endgültige schriftliche Befund wird umgehend Ihrem Urologen und/oder Hausarzt zugesandt.

Wichtiger Hinweis:

Bitte suchen Sie in jedem Fall, also unabhängig vom Untersuchungsergebnis, einen Urologen auf um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen!

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

Wer übernimmt die Kosten der Untersuchung?

Die Kosten für die Untersuchung werden von privaten Krankenversicherungen in aller Regel problemlos übernommen.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten derzeit leider nicht. Diese Untersuchung können Sie nur als sog. individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) individualvertraglich mit uns vereinbaren und müssen die Kosten dann vollständig selbst übernehmen.

Zuletzt aktualisiert am 23.08.2017 von max.

In der Fallsammlung werden typische Befunde in den einzelnen Parametern der multiparametrischen MRT der Prostata exemplarisch dargestellt, dabei werden nicht immer alle möglichen Parameter und jeweils nur Bildausschnitte abgebildet.

Hinweis: Das gesamte Bildmaterial ist urheberrechtlich geschützt. Weiterverbreitung nicht gestattet.

Fall 1: Tumorverdächtiges Areal
in der peripheren Zone

Tumorverdächtiges Areal in der peripheren Zone der Prostata rechts (grüne Pfeile) mit Diffusionsrestriktion und einem Fokus sehr starker Durchblutung mit pathologischem Kurvenverlauf der Kontrastmitteldynamik:

Fall 2: Verdächtiger Herd
in der peripheren Zone

Verdächtiger Herd (Indexläsion) in der peripheren Zone der Prostata rechts mit verstärkter Perfusion (Durchblutung) und Diffusionsrestriktion:

Fall 3: Tumorverdächtiger Herd
in der peripheren Zone

Tumorverdächtiger Herd in der peripheren Zone der Prostata rechts mit deutlich verstärkter Perfusion (Durchblutung) und Diffusionsrestriktion. Eine genaue Herdlokalisation ist in 3 Ebenen im T2-Bild möglich:

Fall 4: Ausgedehnter Tumor
der peripheren Zone

Ausgedehnter Tumor der peripheren Zone der Prostata links mit deutlich verstärkter Perfusion (Durchblutung), Diffusionsrestriktion und pathologischen Spektren (Verschiebung des Citrat-Cholin-Verhältnisses):

Fall 5: Tumorverdächtiger Herd
in der peripheren Zone

Tumorverdächtiger Herd in der peripheren Zone der Prostata links mit Diffusionsrestriktion und deutlich verstärkter Perfusion. Eine genaue Herdlokalisation ist in 3 Ebenen im T2-Bild möglich, durch Bildfusion lässt sich der Befund noch eindrucksvoller darstellen.

Fall 6: Vergrößerte Prostata bei BPH

Vergrößerte Prostata bei BPH (benigne Prostatahyperplasie) ohne Nachweis eines verdächtigen Herdes.