Herzzentrum

Herz-CT

Modernste Diagnostik. Wohnortnah. Persönlich.

Hochleistungs-Herzdiagnostik mit dem GE Revolution Vibe – Wide-Detector-CT mit 16-cm-Detektor und Spektralbildgebung. Das ganze Herz in einem einzigen Herzschlag, gestochen scharf auch bei höherer Frequenz, bei niedriger Strahlendosis.

Stilisiertes Herz – Symbol für unsere kardiale CT-Diagnostik.

Q3-Anerkennung der DRG

Strukturqualitätsstufe Q3 der Arbeitsgemeinschaft Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft – personengebunden an Dr. med. Christoph Treutlein, EBIR. Die Q3-Anerkennung schließt die Ausbilder-Befugnis ein – befähigt zur Weiterbildung der Stufen Q1 und Q2. Mehr im Herzzentrum.

Q3-Zertifikat Herz-CT der AG Herz- und Gefäßdiagnostik in der Deutschen Röntgengesellschaft.
Der GE Revolution Vibe – kardiale Wide-Detector-CT-Plattform der Radiologie Würzburg.
© GE HealthCare. Produktabbildung.

Das Gerät

Der GE Revolution Vibe.

Mit dem GE Revolution Vibe – Wide-Detector-CT mit 16-cm-Detektor und GSI-Spektralbildgebung – bringen wir Herzdiagnostik auf Spitzenklasse-Niveau: das ganze Herz in einem einzigen Herzschlag, gestochen scharfe Koronararterien auch bei höherer oder unregelmäßiger Frequenz, Spektralbildgebung zur Plaque-Charakterisierung – bei konsequent niedriger Strahlendosis.

  • Ganzes Herz in einem Herzschlag

    16-cm-Detektor, One-Beat-Akquisition

  • Auch bei unruhigem Puls

    verwertbare Bilder trotz Arrhythmie

  • Spektralbildgebung (GSI)

    trennt Kalk-, Iod- und Weichteildichte

  • Niedrige Strahlendosis

    dosisreduziertes Aufnahme-Protokoll

Was die Herz-CT leistet

16 cm Detektor­breite

Das gesamte Herz wird in einem einzigen Herzschlag erfasst. Bewegungs­artefakte werden minimiert, die Bildqualität bleibt auch bei höheren Herzfrequenzen hoch.

Spektral­bildgebung (GSI)

Gemstone Spectral Imaging trennt Kalk-, Iod- und Weichteildichte. Das verbessert die Beurteilung der Plaque-Charakteristik und reduziert Artefakte durch starken Koronarkalk.

Niedrige Strahlen­dosis

Moderne iterative Rekonstruktions­algorithmen ermöglichen diagnostische Bilder bei niedriger Strahlendosis – typische Herz-CT-Untersuchungen liegen heute im einstelligen mSv-Bereich (vgl. ESC-Guideline 2019, SCCT-Konsensusdokumente).

KI-gestützte Auswertung

Die Auswertung wird durch KI-Werkzeuge unterstützt (Calcium-Score-Quantifizierung, Plaque-Markierung). Die ärztliche Befundung bleibt zentral – KI unterstützt, sie ersetzt nicht.

Herz-CT-Angiographie: dreidimensionale Darstellung der Herzkranzgefäße (TrueFidelity Deep-Learning-Rekonstruktion).
© GE HealthCare. Klinisches Bildmaterial.

Das sehen wir

Ihre Herzkranzgefäße – gestochen scharf.

Die Herz-CT bildet die Herzkranzgefäße dreidimensional ab: Verengungen, Ablagerungen (Plaques) und Verkalkungen werden sichtbar – ganz ohne Katheter. Aus diesen Bildern leiten unsere Radiologen ab, ob und wo das Herz gefährdet ist.

Beispiele aus der Praxis

Was die Herz-CT zeigt.

Drei typische Fragestellungen – und wie sie sich in der Herz-CT darstellen. Beispielbilder unserer Bildgebungs-Plattform.

  • Herz-CT, cMPR-Längsschnitt eines Herzkranzgefäßes mit gemischten – verkalkten und weichen – Plaques.

    Plaque-Charakterisierung

    Gemischte Plaques sichtbar machen

    cMPR-Längsschnitt eines Herzkranzgefäßes – verkalkte und weiche Ablagerungen lassen sich getrennt beurteilen.

    © GE HealthCare. Klinisches Bildmaterial.

  • Herz-CT, cMPR eines Herzkranzgefäßes mit einliegendem Stent, markiert mit dem Buchstaben S.

    Verlaufskontrolle nach Stent

    Stent ohne Katheter beurteilen

    cMPR mit einliegendem Koronarstent – die Durchgängigkeit lässt sich nicht-invasiv darstellen.

    © GE HealthCare. Klinisches Bildmaterial.

  • Axialer Herz-CT-Schnitt durch das Herz, Beispiel für Bildgebung über einen weiten Herzfrequenzbereich.

    Auch bei unregelmäßiger Frequenz

    Scharfe Bilder über einen weiten Pulsbereich

    Axialer Herz-CT-Schnitt, aufgenommen über einen Herzfrequenzbereich von 33 bis 105 Schlägen pro Minute.

    © GE HealthCare. Klinisches Bildmaterial.

Für Patientinnen und Patienten

Was bedeutet das für Sie?

Die Technik ist das eine – was sie für Ihre Untersuchung bedeutet, das andere. Eine Orientierung, kein Ersatz für das ärztliche Gespräch.

Schnell vorbei

Die eigentliche Aufnahme dauert nur Sekunden – ein einziger Herzschlag genügt.

Oft ohne Herzkatheter

In vielen Fällen lässt sich mit der Herz-CT eine invasive Katheter-Untersuchung vermeiden.

Wenig Strahlung

Dank dosisreduziertem Protokoll liegt die Belastung typischerweise im einstelligen mSv-Bereich.

Auch bei Herzrhythmusstörungen

Die One-Beat-Technik liefert verwertbare Bilder selbst bei unregelmäßigem Puls.

Aussagekräftige Klärung

Die Herz-CT hat einen hohen Stellenwert, um eine koronare Herzkrankheit zu prüfen – schonend und ohne Katheter.

Befund direkt an Ihre Praxis

Den Befund übermitteln wir zeitnah und sicher an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt.

Indikationen

Die folgende Übersicht orientiert sich an den aktuellen ESC- und NVL-Empfehlungen. Die endgültige Indikationsstellung erfolgt durch den behandelnden Arzt.

Verdacht auf koronare Herzkrankheit (KHK)

Bei stabiler Brustschmerz-Symptomatik mit niedriger bis mittlerer Vortest­wahrscheinlichkeit ist die Herz-CT-Angiographie nach ESC-Leitlinie 2019/2024 eine empfohlene nicht-invasive anatomische Untersuchung; sie hat in publizierten Studien einen hohen negativen prädiktiven Wert für eine stenosierende KHK.

Klärung unklarer Belastungs-EKG-Befunde

Wenn Belastungs-EKG oder Stress­echokardiographie unklare Ergebnisse zeigen, kann die CCTA die nicht-invasive anatomische Beurteilung der Koronarien liefern.

Z. n. ACS-Verdacht oder Brustschmerz im Notdienst

In ausgewählten Fällen nach kardiologischer Erst­einschätzung – als ergänzende anatomische Bildgebung zur weiteren Risikostratifizierung.

Vor strukturellen Herzeingriffen

Anatomische Planung vor TAVI, Pulmonalvenen-Isolation, Mitralklappen-Eingriffen – präzise räumliche Darstellung der relevanten Strukturen.

Bypass-Verlaufsbeurteilung

Nicht-invasive Kontrolle der Durchgängigkeit von Bypass­grafts nach koronarer Bypass-Operation.

Calcium-Score-Bestimmung

Quantifizierung der koronaren Kalk­belastung als kardiovaskulärer Risikomarker. Außerhalb der gesetzlichen Indikation als IGeL-Leistung möglich – die Abrechnung klären wir vor der Untersuchung verbindlich, ein schriftlicher Behandlungsvertrag nach § 630a BGB wird abgeschlossen.

Mehr zum Calcium-Score

Ablauf der Untersuchung

  1. 1

    Anmeldung & Vorbereitung

    Sie kommen 15 Minuten vor dem Termin zur Anmeldung. Wir besprechen Vor­erkrankungen, aktuelle Medikation und klären eventuelle Kontrastmittel-Allergien.

  2. 2

    Untersuchung

    Sie liegen auf dem Untersuchungstisch. Über eine Vene am Arm wird Kontrastmittel injiziert. Die eigentliche CT-Aufnahme dauert nur wenige Sekunden – ein einziger Herzschlag genügt.

  3. 3

    Befundung

    Unsere Radiologen werten Ihre Bilder aus – unterstützt durch moderne KI-Werkzeuge zur Calcium-Score-Quantifizierung und Plaque-Markierung. Die ärztliche Beurteilung bleibt zentral.

  4. 4

    Befund­übermittlung

    Den fertigen Befund übermitteln wir zeitnah an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt – sicher und auf den dafür vorgesehenen Wegen (KIM, Post, persönliche Übergabe).

Was Spektral-CT zusätzlich kann

Die Spektralbildgebung (GSI) macht mehr als nur Kardiodiagnostik möglich – sie unterstützt auch:

  • LungendurchblutungFarbkodierte Iod-Karten stellen die regionale Lungendurchblutung dar und unterstützen so die Beurteilung von Lungenembolie und CTEPH (chronisch-thromboembolische pulmonale Hypertonie).
  • WirbelkörperfrakturenDie virtuelle Nicht-Kalzium-Technik (VNCa) macht Knochenmark­ödem sichtbar und hilft so zu unterscheiden, ob eine Wirbelkörperfraktur frisch oder älter ist.
  • Tumor-VerlaufskontrolleÜber die Quantifizierung der Iod-(Kontrastmittel-)Aufnahme lässt sich die Durchblutung von Tumoren – etwa von Leberläsionen – im Verlauf beurteilen und die Therapiekontrolle unterstützen.
  • Nierenstein-CharakterisierungDie Spektral-CT unterscheidet harnsäure­haltige von kalzium­haltigen Nierensteinen und kann so die Wahl des Behandlungswegs unterstützen.
  • Gicht-DiagnostikHarnsäure-(Mononatriumurat-)Kristall­ablagerungen in Gelenken und Weichteilen werden farbkodiert sichtbar und unterstützen die Diagnostik der Gicht.

Worauf Sie sich verlassen können

Diagnostik mit Verlässlichkeit.

Unser ärztliches Team bringt die Erfahrung aus rund 2.000 Herz-CT-Unter­suchungen pro Jahr mit – eingespielte Routine, die in jeden Befund einfließt.

  • Q3-Anerkennung der DRG

    Strukturqualitätsstufe Q3 der AG Herz- und Gefäßdiagnostik – personengebunden an Dr. med. Christoph Treutlein, EBIR.

  • Ärztliche Befundung

    KI-Werkzeuge unterstützen die Auswertung – die ärztliche Beurteilung bleibt zentral.

  • Sichere Befundübermittlung

    Übermittlung an die behandelnde Praxis auf den dafür vorgesehenen, geschützten Wegen (z. B. KIM).

  • Persönliche Befundbesprechung

    Auf Wunsch erklären wir Ihnen Ihren Befund verständlich im persönlichen Nachgespräch – inklusive der nächsten Schritte.

Schwerpunkt im ärztlichen Team

Dr. med. Christoph Treutlein, EBIR – Facharzt für Radiologie

Schwerpunkt Herzbildgebung

Die Herz-CT verantwortet bei uns federführend ein auf die kardiovaskuläre Bildgebung spezialisierter Facharzt (EBIR) mit Q3-Anerkennung der Deutschen Röntgengesellschaft.

Dr. med. Christoph Treutlein, EBIR

Facharzt für Radiologie

  • Kardiovaskuläre Diagnostik
  • Thorax- und Abdomendiagnostik
  • Interventionelle Radiologie
Zur Vita

Kosten & Kostenübernahme

Was die Herz-CT kostet

Mit ärztlicher Indikation und Überweisung ist die Herz-CT bei bestimmten Frage­stellungen eine Kassen- bzw. erstattungsfähige Leistung. Als Selbstzahler-Leistung – bei kardiovaskulärem Risiko nach ärztlicher Abwägung – gilt: Privatversicherte erhalten in der Regel eine Erstattung, gesetzlich Versicherte tragen die Kosten selbst.

Im Preis enthalten

  • die Untersuchung am GE Revolution Vibe
  • die ärztliche Befundung
  • die persönliche Befundbesprechung im Anschluss
  • Ihre Bilddaten auf Wunsch digital
Kostenauskunft anfordern

Öffnet eine vorausgefüllte E-Mail zum vollständigen Herz-CT – oder rufen Sie uns an unter 0931 41799-0. Bitte keine Gesundheitsunterlagen unverschlüsselt per E-Mail senden.

Die Herz-CT erfolgt nur bei rechtfertigender ärztlicher Indikation – nicht als anlasslose Reihen- oder Früherkennungsuntersuchung.

Ihre Herz-CT – gut vorbereitet

Was soll ich zur Herz-CT mitbringen?
Bringen Sie bitte Ihre Überweisung, die Versichertenkarte, eine aktuelle Medikamentenliste und vorhandene Vorbefunde zum Termin mit. Den Aufklärungsbogen senden wir Ihnen vorab per Post zu. Vorbefunde wie EKG, Herz-Ultraschall oder kardiologische Arztberichte bringen Sie am besten im Original mit – bitte senden Sie solche Gesundheitsunterlagen aus Datenschutzgründen nicht unverschlüsselt per E-Mail.
Brauche ich vorher Blutwerte?
Wenn bei Ihnen eine Nierenerkrankung bekannt ist, benötigen wir einen aktuellen Nierenwert (eGFR, nicht älter als zwei Wochen). Bei einer Schilddrüsenerkrankung oder Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten benötigen wir einen TSH-Wert (nicht älter als drei Monate).
Muss mein Herzschlag für die Untersuchung verlangsamt werden?
Seltener als früher. Unser neues High-End-CT (GE Revolution Vibe mit Smart Arrhythmia Management und SnapShot Freeze 2) liefert auch bei höherer oder unregelmäßiger Herzfrequenz scharfe Bilder. Ein Medikament zur Senkung der Herzfrequenz ist deshalb längst nicht bei jedem nötig. Falls wir es im Einzelfall doch geben, geben wir es dosiert bei uns vor Ort – bitte nehmen Sie ein solches Medikament nicht selbst vorab ein.
Darf ich vorher essen, trinken und meine Medikamente nehmen?
Wenn Kontrastmittel geplant ist, essen Sie bitte vier Stunden vor der Untersuchung nichts mehr – Wasser trinken dürfen und sollen Sie weiterhin. Herz- und Blutdruckmedikamente nehmen Sie wie gewohnt ein. Auf Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke verzichten Sie am Untersuchungstag besser, das hält den Puls ruhig. Potenzmittel setzen Sie bitte 48 Stunden vorher ab.
Darf ich nach der Untersuchung Auto fahren?
In den meisten Fällen ja. Nur wenn wir Ihnen ausnahmsweise ein Medikament zur Senkung der Herzfrequenz gegeben haben, dürfen Sie anschließend für etwa zwei Stunden nicht selbst fahren. Wir sagen Ihnen vor Ort, ob das auf Sie zutrifft – planen Sie im Zweifel eine Abholung oder öffentliche Verkehrsmittel ein.
Wie viel Zeit sollte ich einplanen?
Rechnen Sie mit etwa 20 bis 30 Minuten für den gesamten Aufenthalt. Die eigentliche Aufnahme dauert nur wenige Sekunden – bei der Herz-CT oft nur einen einzigen Herzschlag. Etwas mehr Zeit sollten Sie einplanen, falls im Einzelfall ein frequenzsenkendes Medikament nötig ist.

Für Ärzte

Indikations­leitfaden und direkter Draht

Sie sind Kardiologe, Hausarzt oder Pulmologe und möchten eine Herz-CT veranlassen? Unsere Checkliste fasst die wichtigsten Indikations­kriterien nach ESC- und NVL-Leitlinien zusammen.

Für persönliche Rücksprache zu komplexen Fällen erreichen Sie uns telefonisch unter 0931 41799-0 – unsere Radiologen sind in den dokumentierten Sprechzeiten direkt erreichbar.

Untersuchungen mit dem GE Revolution Vibe – mit freundlicher Unterstützung von GE HealthCare.

© GE HealthCare.

Termin für Herz-CT vereinbaren

Buchen Sie Ihren Termin direkt online – oder fordern Sie einen Rückruf an.