Stoffwechsel und Anatomie in einer Untersuchung
PET zeigt den Stoffwechsel der Zellen, CT zeigt die Anatomie. Die Kombination erlaubt es, auffällige Stoffwechsel-Areale präzise einer Struktur zuzuordnen.
Hybridbildgebung – Nuklearmedizin und CT
Stoffwechsel und Anatomie – in einer Untersuchung.
Positronen-Emissions-Tomographie kombiniert mit Computertomographie – moderne onkologische Spezialdiagnostik mit FDG, PSMA und weiteren Tracern. Fachärztliche Befundung durch unseren Nuklearmedizin-Schwerpunkt.

PET zeigt den Stoffwechsel der Zellen, CT zeigt die Anatomie. Die Kombination erlaubt es, auffällige Stoffwechsel-Areale präzise einer Struktur zuzuordnen.
Wir setzen je nach Fragestellung verschiedene Radiopharmaka ein – FDG (Glucose-Stoffwechsel) für onkologische und entzündliche Fragestellungen, PSMA für Prostatakarzinom, weitere Tracer nach Verfügbarkeit.
Schwerpunkt Nuklearmedizin in unserem Team (Dr. F. Paul) – Befundung im Kontext der gesamten onkologischen oder kardiologischen Vorgeschichte.
PET/CT ist für viele Tumorentitäten Standarduntersuchung (Lymphom-Staging, NSCLC, Melanom, Prostata-Rezidiv). Indikation und Kassenerstattung werden individuell geklärt.
PET/CT-Untersuchungen werden in enger Abstimmung mit den zuweisenden Onkologen, Hämatologen, Urologen oder Neurologen geplant. Die endgültige Indikationsstellung erfolgt im behandelnden Setting.
Ausbreitungsdiagnostik vor Therapiebeginn – z. B. bei Lymphomen, Bronchialkarzinom (NSCLC), Melanom, Mamma- und Kolonkarzinom. Bestimmung von Fernmetastasen und befallenen Lymphknoten.
Beurteilung des Tumor-Stoffwechsels unter laufender oder nach abgeschlossener Therapie – frühe Aussagen über Ansprechen oder Resistenz, oft vor anatomischen Veränderungen im CT/MRT sichtbar.
Bei Verdacht auf Tumor-Wiederkehr (z. B. PSA-Anstieg beim Prostatakarzinom): PSMA-PET/CT zur Lokalisation. Bei unklaren Tumormarker-Anstiegen anderer Entitäten ggf. FDG-PET/CT.
PSMA-Tracer markiert prostata-spezifische Membran-Antigene – sehr sensitiver Nachweis von Prostatakarzinom-Manifestationen, auch bei niedrigen PSA-Werten im Rezidiv-Setting.
Mehr zur Prostata-DiagnostikFDG-PET des Hirns zur Differenzierung von Alzheimer-Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen – ergänzend zur MRT und nach klinischer Vorabklärung.
Mehr zur Neuro-DiagnostikFDG-PET/CT zur Lokalisation eines Entzündungsfokus bei Fieber unklarer Genese (FUO) oder zur Beurteilung der Aktivität bekannter entzündlicher Krankheitsbilder (Vaskulitis, Sarkoidose).
Bei FDG: nüchtern erscheinen (mind. 6 h vor der Untersuchung kein Essen, klares Wasser erlaubt). Diabetes-Therapie wird individuell besprochen. Bei PSMA: keine spezielle Diät, aber gut hydriert kommen.
Der Tracer wird über eine Vene injiziert. Sie ruhen anschließend etwa 60 Minuten, damit sich das Radiopharmakon im Körper verteilt. Während der Wartezeit nicht sprechen, nicht kauen, ruhig liegen.
Die eigentliche Aufnahme dauert 20 bis 30 Minuten. Sie liegen auf dem Untersuchungstisch und werden durch das Gerät gefahren. Die Untersuchung ist schmerzfrei.
Die Befundung erfolgt durch unseren Nuklearmediziner – meist gemeinsam mit der diagnostischen Radiologie. Den Befund erhält Ihre behandelnde Praxis innerhalb weniger Werktage.
Schwerpunkt im ärztlichen Team

Die PET/CT verbindet Stoffwechsel- und Schnittbildinformation. Den nuklearmedizinischen Teil verantwortet bei uns ein Facharzt für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin.
Facharzt für Diagnostische Radiologie und Nuklearmedizin
Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung
Die Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) ist ein Angebot der gesetzlichen Krankenkassen für Menschen mit komplexen, schweren oder seltenen Erkrankungen. Statt einzelner, getrennter Termine kümmert sich ein interdisziplinäres Team aus spezialisierten Fachärztinnen und Fachärzten gemeinsam um Diagnostik und Behandlung – ambulant und ohne private Zuzahlung für die ASV-Leistungen.
Unsere Praxis ist in fünf ASV-Teams eingebunden und steuert dort die radiologische und nuklearmedizinische Bildgebung bei – einschließlich der PET/CT in Kooperation mit dem PET/CT-Zentrum am Grabenberg. Besonders bei Tumoren der Lunge und des Brustkorbs sowie bei bestimmten Magen-Darm-Tumoren kann die PET/CT wichtige Informationen für die weitere Behandlung liefern.
Den Weg in die ASV eröffnet in der Regel eine Überweisung Ihrer Haus- oder Fachärztin bzw. Ihres Arztes. Ob eine PET/CT in Ihrem Fall sinnvoll und angezeigt ist, entscheidet das behandelnde ASV-Team im Rahmen der jeweils zugelassenen Indikationen gemeinsam mit Ihnen.
Unsere ASV-Teams





Standort & Termine
Die PET/CT führen wir nicht in unseren Praxisräumen durch, sondern gemeinsam mit der Radiologie am Berliner Platz im PET/CT-Zentrum am Grabenberg (PET/CT Nordbayern). Dort stehen die Hybrid-Technik und die Radiopharmaka-Logistik bereit.
Termine vergibt das Zentrum direkt – eine Online-Buchung ist für die PET/CT nicht möglich (der Tracer wird mit Vorlauf eigens bestellt). Bitte wenden Sie sich an das Zentrum:
Mit dem Klick verlassen Sie unsere Website (pet-ct-wuerzburg.de).