Spektralbildgebung (GSI)
Gemstone Spectral Imaging trennt Iod-, Kalk- und Weichteilkomponenten. Anwendung für Iod-Perfusionskarten der Lunge (CTEPH-Verdacht), Iod-Quantifizierung in Lungenrundherden und virtuelle Nativbilder.
Für Pulmonologen
Mit dem GE Revolution Vibe in der Eichhornstraße – Wide-Detector-CT mit Gemstone Spectral Imaging und KI-gestützter Lungenauswertung. Indikationsleitfaden für die kollegiale Zusammenarbeit.
Gemstone Spectral Imaging trennt Iod-, Kalk- und Weichteilkomponenten. Anwendung für Iod-Perfusionskarten der Lunge (CTEPH-Verdacht), Iod-Quantifizierung in Lungenrundherden und virtuelle Nativbilder.
Moderne iterative Rekonstruktion und Niedrig-kV-Protokolle ermöglichen aussagekräftige Lungen-CTs bei deutlich reduzierter Dosis – Niedrigdosis-LDCT für Screening-Populationen im einstelligen mSv-Bereich.
16 cm Detektorbreite erfasst die gesamte Lunge in einer einzigen Rotation – wenige Sekunden Atemanhalten reichen, auch bei eingeschränkter Atemmechanik.
Unterstützung durch KI-Tools für Quantifizierung und Detektion (siehe unten). Die fachärztliche Befundung bleibt zentral – KI ergänzt, sie ersetzt nicht.
Die folgende Übersicht orientiert sich an publizierten Methodik- und Leitlinienquellen (ESC 2022, ATS/ERS-Empfehlungen, Fleischner Society). Die abschließende Indikations stellung erfolgt im behandelnden pulmonologischen Setting.
Bei Verdacht auf chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie nach ESC-Leitlinien (2022 Pulmonary Hypertension). Iod-Perfusionskarten der Lunge sind ergänzend zur V/Q-Szintigraphie etabliert; bei kombinierter Fragestellung Anatomie + Perfusion ist die Spektral-CTPA eine effiziente Single-Modality-Untersuchung.
Inspirations-CT mit LAA%-Quantifizierung (Anteil Lungenareal mit Dichtewerten < −950 HU) als Verlaufsparameter bei COPD, vor Lungentransplantation oder bei interventioneller Volumenreduktion. Standardisierte Auswertung.
Iod-Quantifizierung im Lungenrundherd unterstützt die Differenzierung – höhere Iod-Aufnahme korreliert mit stärkerer Vaskularisierung. Ergänzend zur Volumetrie und zur Wachstumsbeurteilung nach Fleischner-Society-Empfehlungen.
LDCT-Protokolle für Risikopopulationen nach NELSON-/NLST-Studiendesign. Aktuell als individuelle Gesundheitsleistung; im Vorgriff auf ein bundesweites Lungenkrebs-Früherkennungsprogramm verfügbar.
CT-Pulmonalangiographie als Standardverfahren. Spektral-Perfusionskarten ergänzen die anatomische Befundung um Hinweise auf hämodynamische Relevanz und auf Restperfusionsdefekte im Verlauf.
Hochauflösende CT (HRCT) mit Inspirations- und ggf. Exspirationsserien zur Beurteilung von Mosaikperfusion und Air-Trapping. KI-gestützte Mustererkennung unterstützt die Differenzierung typischer Krankheitsmuster (UIP, NSIP, HP).
Niedrigdosis-Beispiel
Klinisches Beispiel einer Niedrigdosis-Thorax-CT mit Detektion eines peripheren Lungentumors – moderne iterative Rekonstruktion erlaubt aussagekräftige Bildqualität bei deutlich reduzierter Strahlendosis.

KI-gestützte Auswertung
Für die Lungen-Befundung setzen wir zertifizierte KI-Tools ergänzend ein. Die ärztliche Befundung bleibt zentral; die KI dient der Quantifizierung und Aufmerksamkeitssteuerung:
Bitte stellen Sie folgende Informationen mit der Anforderung bereit:
Untersuchungen mit dem GE Revolution Vibe – mit freundlicher Unterstützung von GE HealthCare.
© GE HealthCare.
Kollegiale Rücksprache
Für die Klärung komplexer Fragestellungen oder die individuelle Protokollanpassung (z. B. Niedrigdosis-Screening, Atem-Manöver, Spektral-Protokoll) erreichen Sie uns telefonisch unter 0931 41799-0 oder per E-Mail an aerzte@radiologie-wuerzburg.de.