Indikation Lunge
Lungen-Diagnostik
Schnittbildgebung von Embolie bis Emphysem.
Wir bieten das gesamte Spektrum der pneumologischen Bildgebung – von der Schnittbildgebung der akuten Lungenembolie bis zur Spektral-CT für CTEPH und die Niedrigdosis-CT für Screening-Indikationen.

Im Detail
Was die Lungen-Diagnostik leistet.
Von der akuten Lungenembolie bis zur Früherkennung – die Schnittbildgebung der Lunge ist schnell, dosisarm und liefert schon kleinste Veränderungen scharf.
- Niedrigdosis-CT für Verlauf und Früherkennung
- Spektral-CT für Perfusion (CTEPH) und Emphysem
- KI-gestützte Detektion von Lungenrundherden
- Befundung im Vergleich zu Ihren Vorbildern
Lungenkrebs-Früherkennung
Lungen-Screening – bei uns in Vorbereitung.
Wir bieten das Screening noch nicht an. Für langjährige starke Raucherinnen und Raucher ist die jährliche Niedrigdosis-CT der Lunge seit dem 1. April 2026 zwar eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung – bei uns fehlt aber noch die Zulassung als Befundungsstelle. Wir bereiten es vor und sagen hier Bescheid, sobald Termine möglich sind.
Die Früherkennung ist kein anlassloses Screening für alle, sondern indikationsgebunden an eine klar definierte Risikogruppe – und setzt eine rechtfertigende Indikation nach Strahlenschutzrecht voraus.
Status in unserer Praxis
Unsere Radiologen Dr. Gustav Treutlein und Dr. Christoph Treutlein verfügen über die für das Screening vorgeschriebene Fortbildung. Die kassenrechtliche Zulassung als Befundungsstelle haben wir beantragt – sie wird wirksam, sobald die bundesweiten Programmstrukturen (u. a. die Zweitbefundungszentren) eingerichtet sind. Sobald wir Termine anbieten können, informieren wir an dieser Stelle.
Wer wird später Anspruch haben?
- Alter zwischen 50 und 75 Jahren
- Mindestens 15 Packungsjahre (z. B. 1 Packung täglich über 15 Jahre)
- Mindestens 25 Jahre geraucht
- Rauchen besteht noch oder wurde vor weniger als 10 Jahren beendet
- Gesetzlich krankenversichert
- Jährliche Wiederholung (alle 12 Monate) möglich
Ob Sie die Voraussetzungen erfüllen, klärt zunächst Ihre hausärztliche oder behandelnde Praxis im Rahmen einer ärztlichen Beratung. Grundlage: Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des G-BA / Lungenkrebs-Früherkennungs-Verordnung.
Schwerpunkt im ärztlichen Team
Fachkunde für die Lungenkrebs-Früherkennung
Die Niedrigdosis-CT zur Lungenkrebs-Früherkennung darf nur befunden werden, wer Facharzt für Radiologie ist und die dafür vorgesehene Fortbildung absolviert hat. In unserer Praxis sind das Dr. Gustav Treutlein und Dr. Christoph Treutlein.
Verfahren der Lungen-Bildgebung
Welches Verfahren passt, hängt von der Fragestellung ab. Die Auswahl trifft Ihre behandelnde Praxis mit Ihnen – wir beraten sie dabei, wenn sie uns fragt.
Thorax-CT (inkl. Spektral-CT)
Standarduntersuchung für Pneumonien, Lungenrundherde, Lungenembolie und onkologische Verlaufskontrolle. Spektral-CT erlaubt zusätzlich Iod-Perfusionskarten (CTEPH) und Emphysem-Quantifizierung (LAA%).
Mehr zur CTLungenkrebs-Früherkennung (Lungen-Screening)
Seit April 2026 ist die jährliche Niedrigdosis-CT der Lunge für eine klar definierte Risikogruppe (langjährige starke Raucherinnen und Raucher, 50–75 Jahre) eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Wir bereiten die Teilnahme am Früherkennungs-Programm vor.
Zur Lungenkrebs-FrüherkennungNiedrigdosis-CT (Verlaufskontrollen)
Spezial-Protokoll mit deutlich reduzierter Strahlendosis – geeignet für die strahlensparende Verlaufsbeobachtung bekannter Lungenrundherde oder chronischer Lungenbefunde.
CT-Pulmonalangiographie (CTPA)
Direkte Darstellung der Pulmonalarterien mit Kontrastmittel – bei akutem Embolieverdacht und für die Verlaufsbeurteilung nach durchgemachter Lungenembolie.
Thorax-Röntgen
Schnelle Erstuntersuchung bei vielen Lungen-Fragestellungen – Pneumonieverdacht, Vor-OP-Diagnostik, Verlaufskontrolle bei chronischen Lungenerkrankungen.
Mehr zum RöntgenKI-gestützte Lungen-Auswertung
Automatische Detektion und Verlaufsvergleich von Lungenrundherden nach Fleischner-Society-Kriterien, Emphysem-Quantifizierung, Mustererkennung interstitieller Lungenerkrankungen.
Mehr zur KI-DiagnostikSpektral-CT der Lunge
Durchblutung und Anatomie aus einer Aufnahme
Neben der Gefäßdarstellung liefert die spektrale CT-Angiographie eine Iod-Verteilungskarte des Lungengewebes. Sie zeigt, welche Areale schlechter durchblutet sind – hilfreich bei Verdacht auf eine chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH).
Wie die Materialtrennung funktioniertHäufige Fragestellungen
Wann eine Lungen-Bildgebung sinnvoll ist
Beispielhafte klinische Situationen, in denen Lungen-Bildgebung indiziert sein kann:
- Akute Atemnot / Verdacht auf Lungenembolie (CTPA)
- Chronischer Husten unklarer Ursache, Verdacht auf Pneumonie oder TBC
- Lungenrundherd-Abklärung und Verlaufsbeobachtung nach Fleischner-Society
- COPD-Verlauf mit Emphysem-Quantifizierung vor Volumenreduktion
- CTEPH-Verdacht mit Iod-Perfusionskarten (Spektral-CT)
- Vor onkologischen Therapien – Ausgangs-Staging
So gehen wir vor
- 1
Fragestellung
Wir klären zuerst, worum es geht: ein unklarer Fleck auf einer früheren Aufnahme, plötzliche Atemnot oder eine Kontrolle im Verlauf.
- 2
Niedrigdosis-CT
Die CT des Brustkorbs zeigt das Lungengewebe sehr fein. Wir fahren sie mit deutlich reduzierter Strahlendosis – und nur, wenn es dafür einen medizinischen Grund gibt.
- 3
Die Untersuchung
Wenige Sekunden. Einmal tief einatmen, die Luft kurz anhalten – das genügt.
- 4
Befund mit Verlaufsvergleich
Sie bekommen einen geordneten Befund – wenn ältere Aufnahmen vorliegen, im direkten Vergleich dazu. Er geht zeitnah an Ihre behandelnde Praxis.
Häufige Fragen
Welche Untersuchung eignet sich bei Lungenbeschwerden?
Wie hoch ist die Strahlenbelastung einer Lungen-CT?
Für wen ist die Lungenkrebs-Früherkennung (Lungen-Screening) geeignet?
Brauche ich eine Überweisung?
Termin für eine Lungen-Untersuchung
Online buchen, per Rückruf-Anfrage oder telefonisch – Sie wählen den Weg.


